Bitte beachten Sie:

Bis Oktober ist der Salmen zum Frühschoppen sonntags von 10 bis 13 Uhr geöffnet!

Freitags bleibt das Foyer bis dahin geschlossen.

Unsere nächsten Veranstaltungen:


 

 

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Sa. 17. Sept.  20h00

Stefanie Kerker:

Lizenz zum Trödeln

Ihr Name ist Kerker. Stefanie Kerker. Und sie hat die Lizenz zum Trödeln. Allerdings auch Probleme, davon Gebrauch zu machen. Denn selbst in den letzten Winkeln des privaten Alltags lauert es, das 

„Schneller! Höher! Weiter!“: Mach was aus Dir! Mach was aus Deiner Beziehung! Mach was aus deinen Kindern! Improve your style! Improve your smile! Improve your Hinterteil!

Ukulele, Boomwhackers und weitere skurrile Klangwerkzeuge im Anschlag spioniert sich Stefanie 

Kerker durch ihr Leben und das ihrer Mitmenschen. Sie stolpert vom Wäschekorb in die Wirtschafts-politik, vom Windeleimer in die Nachhaltigkeitsdebatte, kommt von Linsen über Spätzle zu turbokapita-listischen Bildungsidealen und überall da, wo sie die Gekidnappten des allumfassenden Wettbewerbs aufspürt, erteilt sie wortwitzig, feinfühlig und selbstironisch den Befehl zum Trödeln. Nicht zum hippen Slowdown oder zum trendigen Entschleunigen um den Akku für den nächsten Sprint wieder aufzuladen – sondern zum ultimativen TRÖDELN. Ohne „um zu“. Eine knallige Absage an Leistungs-, Effizienz- und Erfolgs-wahn, an Originalitäts- und Wachs-tumskrampf aus der Sicht einer Kreativschaffenden, durchschnitts-verwirrten und Mutter.

 

Sa. 24. Sept  20h00

Christian de la Motte:

Realität kann jeder

Seinen letzten „richtigen“ Job bevor er Zauberer wurde hatte Christian de la Motte mit Mitte dreißig als Geschäftsführer eines Softwareunternehmens. Die Arbeit an seiner Karriere war in vollem Gange, bis er am sechsten Geburtstag seines Sohnes die Passion seiner Kindheit wieder entdeckte und eine kleine Zaubershow hinlegte. Und obwohl Christian de la Motte wohl selbst derjenige war, der bei seiner ersten Zaubershow den meisten Spaß hatte, wurde er immer öfter als Zauberer für hochkarätige Auftritte gebucht (was für ihn bis heute das größte Wunder seiner Zauberer-Karriere ist).

Mit der Bühnenluft in der Nase erschien das fremdbestimmte Arbeitsleben im Büro plötzlich trist und mau. Mitten in der Dotcom-Krise haute er seine Lebensversicherung auf den Kopf und stürzte sich in das Abenteuer Karriere 2.0. Seine Vergangenheit in der Wirtschaft konnte er jedoch auch als Zauberkünstler nicht so leicht abschütteln: vermutlich ist er der erste Zauberer weltweit, der an die Zauberei ernsthaft mit einem Business-Plan heranging.

Mittlerweile zaubert der „George Clooney unter den Zauberern“ (Pro Sieben) übrigens ausschließlich für Erwachsene, ist „einer der erfolgreichsten Zauberer Deutschlands“ (Tagesspiegel) und genießt sein Künstlerleben als Zauberer in Berlin in vollen Zügen.

 



Wir vom Salmen

Mit viel Liebe und großem Einsatz wird das Haus durch ausschließlich ehrenamtlich (!) agierende Helferinnen und Helfer des Salmenvereins bewirtschaftet und mit Leben gefüllt.

 

Wir sind kein in erster Linie gastronomischer Betrieb. Daher haben wir auch keine täglichen Öffnungszeiten, sondern im Prinzip nur bei Veranstaltungen und demnächst freitagabends auf. Ca. zwei Mal in Monat haben wir eine Samstagabend-Veranstaltung im Saal. Dabei gibt es immer etwas zu trinken und zusätzlich bieten wir eine kleine Vesperkarte an.

Wir freuen uns über jeden Besucher!

 

In unserem vielfältigen und sorgfältig ausgewählten Programm sind Lesungen, Konzerte, Kabarett, Comedy, Theater ... bei der Palette der Veranstaltungen sollte für jeden etwas dabei sein und wir versuchen neben Bewährtem und Beliebtem auch immer wieder Neues zu bieten.

 

Das Haus - eine ehemalige Gaststätte und letzte Wohnstätte des Anglistikprofessors und Autors Dietrich Schwanitz (⇒ Wikipedia) -  besitzt einen alten Theatersaal mit Bühne, die Professor Schwanitz in trompe l´oeil  (⇒ Wikipedia) - Malerei von der Künstlerin -  Frau Andrea Berthel  - ausmalen ließ.


Die Bühnenrückwand selbst ist nach Art der Abendmahl-darstellung des Renaissancemalers Veronese (⇒ Wikipedia) gestaltet. Die Figuren auf unserem Bild sind Charaktere aus Werken Shakespeares, für Schwanitz der größte Autor aller Zeiten.


Daher das Interesse des  deutschen Literaturarchivs in Marbach  und die Förderung als  Schwanitzmuseum, die sowohl Teilen des Saals, wie auch unserem Hause widerfährt.